Satzung

§ 1: Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen Spektrum Autismus e.V.. Er ist beim Amtsgericht in Tettnang im Vereinsregister unter VR Nr. 892 eingetragen.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Friedrichshafen.
3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2: Zweck des Vereins
1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Autisten.
2. Der Verein will diese Ziele erreichen, indem er insbesondere:

  • eine Plattform für Kontakte, Meinungs- und Informationsaustausch sowie den Ausgleich wechselseitiger Interessen durch eigene Veranstaltungen und Teilnahme an solchen seitens Dritter zu bieten;
  • sachdienliche Informationen zu sammeln und diese durch eigene Veröffentlichungen und durch Beantwortung von Anfragen seitens der Mitglieder oder Dritter weiterzugeben;
  • die Information von Personen, deren Interesse auf den Tätigkeitsbereich des Vereins ausgerichtet ist, zu fördern;
  • Vorträge und Informationsveranstaltungen zum Thema Autismus anzubieten;
  • Autisten in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.     

3. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.


§ 3: Mittelverwendung / Gemeinnützigkeit
1. Der Verein ist ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig tätig. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Das Erreichen des Vereinszieles soll ausschließlich durch Tätigkeiten erreicht werden, die in Übereinstimmung mit dem Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung stehen. (§ 51 ff. AO)
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Weder Mitglieder noch andere Personen dürfen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


§ 4: Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die bereit sind, den Zweck des Vereins aktiv oder passiv zu unterstützen.
2. Für die Mitgliedschaft ist eine schriftliche oder elektronische Beitrittserklärung erforderlich. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Ausländische Staatsbürger können ebenso Mitglied werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist endgültig.
3. Ehrenmitglied können Personen werden, die sich um den Verein und seine Aufgaben und Ziele besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt durch den Vorstand.


§ 5: Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitgliedes, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitgliedes ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zum Quartalsende möglich.
2. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen Zweck und Ziele des Vereins, bei Nichterfüllen der Satzungsvoraussetzungen sowie bei Beitragsrückständen von mindestens 12 Monaten trotz Mahnung sowie bei Handlungen, die dem Ansehen des Vereines in der Öffentlichkeit schaden, kann der Vorstand durch Beschluss die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung beenden. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied die Möglichkeit zur ausführlichen Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Beschluss zur Beendigung der Mitgliedschaft kann das Mitglied innerhalb einer Frist von zwei Monaten Berufung einlegen, über die dann die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis dahin ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitglieds.
3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft sind alle Unterlagen und Gegenstände des Vereins, die sich im Besitz des Betreffenden befinden, unverzüglich an den Vorstand oder einen vom Vorstand beauftragten Dritten zu übergeben. Informationen und Erkenntnisse, die sich aus der Mitgliedschaft / Tätigkeit im Verein ergeben, sind auch nach Beendigung der Mitgliedschaft vertraulich zu behandeln.


§ 6: Beiträge
1. Die Vereins-Mitglieder sind verpflichtet zur Zahlung von Mitgliedsbeiträgen.
2. Mitgliedsbeiträge werden nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung erhoben (Beitragsordnung). Zur Festlegung der Beitragshöhe und Fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung stimmberechtigten Anwesenden erforderlich.


§ 7: Organe des Vereins
1. Die Organe des Vereins sind:
a. die Mitgliederversammlung
b. der Vorstand
2. Von Beschlüssen der Organe ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen sind. Die Protokolle von Mitgliederversammlungen werden den Mitgliedern auf Verlangen zugesandt.


§ 8: Mitgliederversammlung (MV)
1. Die Mitgliederversammlung ist immer durch den Vorsitzenden einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse dies erfordert, jedoch mindestens einmal im Jahr, vorzugsweise im 1. Quartal eines jeden Jahres.
2. Weiterhin beruft der Vorsitzende die Mitgliederversammlung ein, wenn:
 

  • der Vorstand dies mit einfacher Mehrheit beschließt.
  • mind. 20% der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der zu verhandelnden Tagesordnungspunkte verlangen.

3. Die Einladung erfolgt schriftlich per E-Mail (sofern Account vorhanden) bzw. per Post (falls kein E-Mail vorhanden / erwünscht) unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen. Die Tagesordnung ist mit der Einladung bekannt zu geben. Dringlichkeitsanträge sind zulässig; Anträge auf Satzungsänderungen sind rechtzeitig beim Vorstand einzureichen, so dass sie mit der Einladung bekannt gegeben werden können.
4. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  • die Entgegennahme des Jahresberichtes und des Kassen- sowie Kassenprüfungsberichtes
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
  • die Wahl von zwei Kassenprüfern
  • die Beschlussfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages (Beitragsordnung)
  • die Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung
  • Auflösung des Vereins
  • Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder

 
5. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder dessen Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.
6. Beschlüsse werden durch einfache Mehrheit gefasst (eine Stimme mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen und ungültige Stimmabgaben außer Betracht bleiben). Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Erreicht bei Wahlen keiner der Kandidaten die einfache Mehrheit, erfolgt unter den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl.
7. Jeder Teilnehmer hat nur eine Stimme. Eine Vertretung im Stimmrecht ist nicht zulässig.
8. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit. Satzungsänderungen müssen bei der Einladung zur Mitgliederversammlung eindeutig gekennzeichnet sein und der alte und der neue Text des betreffenden Abschnittes sind der Einladung beizufügen.
9. Abstimmung und Wahlen erfolgen generell durch Handzeichen, wenn nicht ein anwesendes stimmberechtigtes Mitglied eine geheime Abstimmung beantragt.


§ 9: Vorstand
1. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und besteht aus

  • einem Vorsitzenden,
  • einem Stellvertretenden Vorsitzenden
  • einem Schatzmeister
  • der Schriftführer
  • und bis zu drei Beisitzern.

Vorstandsmitglieder müssen volljährig und voll geschäftsfähig sein.
2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins im Sinne der Satzung.
3. Die Verwaltung des Vermögens ist Aufgabe des Vorstandes. Er hat die Regeln ordnungsgemäßer und sorgfältiger Wirtschaftsführung zu beachten. ??4. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt
5. Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden zusammen.
6. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
7. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

  • der Vorsitzende
  • sein Stellvertreter

Diese vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich je einzeln.


§ 10: Auflösung
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden.
2. Wird die Auflösung eines Vereins beschlossen, führt der bisherige Vorstand, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, die Liquidation des Vermögens durch und legt dem zuständigen Finanzamt die Schlussabrechnung vor.
3. Bei Auflösung fällt das Vermögen des Vereins an eine als steuerbegünstigt anerkannte Körperschaft zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Schutzes von Kindern und Jugendlichen. Der Beschluss über die Verwendung darf erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.