Beitragsordnung

§ 1: Grundsätze
1. Der Verein bringt die für seine Aufgaben benötigten Finanzmittel ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuwendungen von Öffentlicher Hand sowie Förderung von spezifischen Projekten auf.
2. Die zugeflossenen Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

§ 2: Zuwendungen von Mitgliedern

1. Zuwendungen von Mitgliedern sind Beiträge und Spenden.
2. Mitgliedsbeiträge sind regelmäßige, von Mitgliedern nach satzungsrechtlichen Vorschriften periodisch entrichtete Geldleistungen.
3. Alle anderen Zuwendungen von Mitgliedern sind Spenden. Dazu gehören auch Sonderleistungen, Aufnahmegebühren, Sammlungen, Sachspenden und Spenden durch Verzicht auf Erstattung (Aufwandsspenden).
4. Solange die Vereinssatzung ausschließlich besonders förderungswürdige Zwecke im Sinne des §10, Abs.1 des Einkommenssteuergesetzes verfolgt, sind Beiträge von Mitgliedern gleichzeitig Spenden und werden in der Zuwendungsbestätigung aufgeführt.

§ 3: Zuwendungen von Nichtmitgliedern

1. Zuwendungen von Nichtmitgliedern sind Spenden.
2. Spenden können als Geld- und Sachspenden oder durch Verzicht auf die Erfüllung von vertraglichen Forderungen geleistet werden.
3. Spenden, die von Mitgliedern entgegen genommen worden sind, sind von diesen unter Benennung des Spenders unverzüglich an den Schatzmeister weiterzugeben.

§ 4: Zuwendungsbestätigung

1. Spender bekommen für Zuwendungen eine Zuwendungsbescheinigung. Diese ist bis spätestens 15.02. eines jeden Jahres vom Schatzmeister zu erstellen, von diesem sowie dem Vorstandsvorsitzenden zu unterschreiben und dann unverzüglich an die Spender zu verschicken.
2. Für diese Zuwendungsbestätigung werden die Belege über die Einzahlung von Geldspenden sowie die Eingangsbelege von Sachspenden vom Schatzmeister erfasst.
3. Aufwandsspenden müssen bis zum 31.12. eines jeden Jahres vom Spender dem Schatzmeister angezeigt und belegt werden, um für die Zuwendungsbestätigung relevant zu sein.

§ 5: Beiträge
1. Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Die Zahlungspflicht ist untrennbar mit der Mitgliedschaft verbunden.
2. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird wie folgt festgelegt:

a. Normalbeitragssatz:                    30 Euro pro Jahr
b. ermäßigter Beitragssatz:              15 Euro pro Jahr

3. Der ermäßigte Beitragssatz wird auf Antrag gegen Nachweis gewährt an:

a. Minderjährige (bis einschließlich 18 Jahre)
b. Schüler, Azubis und Studenten (bis einschließlich 30 Jahre)
c. Wehr- / Zivilsdienstleistende
d. Rentner / Pensionäre
e. Schwerbehinderte
f. „Kinderreiche“ (mind. 3 Kinder im Haushalt)
g. Mehrfachmitgliedschaften (ab 2 Personen pro Familie,  ab dem 2. Mitglied)
h. Mehrfachmitgliedschaften (ab 3 Personen pro Familie  50 € pauschal )
i. Alleinerziehende
j. Passive Mitglieder

4. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand auf Antrag beschließen, die Zahlung des Mitgliedsbeitrages in eine festzulegende Arbeitsleistung umzuwandeln.
5. Mitgliedsbeiträge sind im Voraus fällig. Sie sind unaufgefordert zu leisten. Die Beiträge werden im Dezember für das Folgejahr per Lastschriftverfahren abgebucht.
(Bei halbjährlicher Zahlungsweise erfolgt Abbuchung im Dezember und Juni)
Bei Neumitgliedern werden für das laufende Jahr die Mitgliedsbeiträge anteilig für die vollen Monate berechnet (z.B. Mitgliedsantrag am 20. Juni gestellt à Zahlung für Monate Juli bis Dezember also 6 von 12 Monaten à halber Beitrag für dieses Jahr). Abbuchung erfolgt kurz nach Stellung des Mitgliedsantrags.
6. Es ist möglich, Beiträge halbjährlich oder jährlich zu zahlen. Der Zahlungszeitraum ist  im Mitgliedsantrag anzugeben
7. Gezahlte Beiträge werden auch bei vorzeitiger Beendigung der Mitgliedschaft grundsätzlich nicht erstattet.
8. Der Vorstand kann beschließen, dass die Mitgliedsbeiträge für das Folgejahr prozentual reduziert werden (z.B. halbiert werden).

§ 6: Verletzung der Beitragspflicht

1. Mitglieder, die mit der Entrichtung ihres Beitrages mehr als 2 Monate im Verzug sind, sind schriftlich zu mahnen.
2. Bleibt die Mahnung erfolglos, ist der Vorstand berechtigt, einen Vereinsausschluss einzuleiten.

§ 7: Inkrafttreten
1. Änderungen der Beitragsordnung sind von der Mitgliederversammlung zu beschließen.
2. Die Beitragsordnung tritt am Tage des Beschlusses durch die Mitgliederversammlung in Kraft und sie gilt bis auf Widerruf oder Änderung durch die Mitgliederversammlung.